Mit der Version 3.3.7 liefert Traefik ein wichtiges Sicherheitsupdate aus, das die Schwachstelle GHSA-8rxv-jg7p-wvg3 schließt. Selbstgehosteten Nutzern wird dringend empfohlen, auf diese Version zu aktualisieren, um potenzielle Angriffsvektoren zu vermeiden.
Fehlerbehebungen
In Kubernetes-Umgebungen wurde ein Problem behoben, bei dem das Feld ErrorRequestHeaders in den Custom Resource Definitions (CRDs) fehlte. Dank dieser Korrektur können Nutzer nun fehlerbezogene Anfrage-Header vollständig konfigurieren. Zusätzlich stellt der ingress-nginx-Provider jetzt sicher, dass umgeschriebene Ziele ordnungsgemäß bereinigt werden, was unerwartetes Verhalten verhindert.
Weitere Verbesserungen betreffen die Protokollierung: Eine irreführende Fehlermeldung zu einem nicht existierenden Zertifikatsresolver wurde entfernt, sodass die Logs übersichtlicher werden. Darüber hinaus wurde ein schwerwiegender Fehler (Panik) im Retry-Middleware-Modul beseitigt, der bei der Nutzung von WebSockets auftreten konnte.
Abgerundet wird das Release durch diverse Aktualisierungen der Dokumentation – etwa die korrekte Ausrichtung von Zertifikatsreferenzen und die Bereinigung von Syntaxhinweisen in den Routing-Regeln.



