Neue Funktionen und Verbesserungen
Das Update bringt eine grundlegende Workflow-Detailseite und zeigt GPUs jetzt in der Umgebungsdetailansicht an. Das Portainer-Setup-Token wurde in den Installationsprotokollen besser hervorgehoben. Der Status von Quellen, Workflows und Artefakten wird nun dauerhaft verfolgt. Für mehr Leistung und Stabilität wurde bbolt auf v1.5.0 aktualisiert. Die Build-Pipeline wechselt zu BuildKit v0.31.2 (zuvor v0.27.0), und die Provenienznachweise für Image-Builds verwenden das SLSA v1.0-Format (zuvor v0.2) – Werkzeuge, die diese Nachweise auswerten, müssen gegebenenfalls angepasst werden.
Sicherheitsverbesserungen
Ein unautorisierter Zugriff über verwaiste Service-Konten wurde unterbunden und eine Path-Traversal-Schwachstelle im Swarm-Compose-Deployer behoben, bei der Dateipfade das Projektverzeichnis verlassen konnten. Mehrere CVEs wurden durch Versionsupdates entschärft: oras.land/oras-go/v2 auf 2.6.1, containerd auf 1.7.33 / v2 2.2.5, google.golang.org/grpc auf 1.82.1 (behebt GHSA-hrxh-6v49-42gf), axios auf 1.18.0 und shell-quote auf 1.8.4.
Fehlerbehebungen
Zahlreiche Korrekturen verbessern die Stabilität und Benutzerfreundlichkeit. Die Swarm-spezifische Fehlermeldung „This node is not a swarm manager“ tritt nicht mehr auf, private Registry-Authentifizierungen in FROM-Zeilen von Image-Builds funktionieren wieder, und das Teilen von Git-Anmeldedaten für GitOps-Sources ist zurück. Probleme mit der Zugriffskontrolle (Configs, AD/LDAP) wurden gelöst, ebenso Darstellungsfehler wie [object Object] auf der Alerting-Seite oder Tooltips für Umgebungsvariablen. Das Deployment von Kubernetes-Manifesten scheitert nicht mehr still, wenn die Namespace-Übernahme deaktiviert ist, und nicht-Admin-Benutzer können Stacks mit numerischen Umgebungsvariablen erneut bereitstellen. Docker-Stack-Deployments, die das 15-Minuten-Timeout überschritten, bleiben nicht mehr im Status „Deploying“ hängen. RBAC-Richtlinien erstellen nun korrekt RoleBindings für Grants ohne Namespace-Liste, und Swarm-Stack-Deployments ziehen private Docker-Hub-Images mit gültigen Zugangsdaten erneut. Die Containerliste zeigt nur noch die ersten drei Ports und fasst weitere in einem „+N mehr“-Badge zusammen, sodass das Layout nicht mehr zerbricht. Weitere Korrekturen betreffen Edge-Tunnel-Resilienz, Helm-Chart-Deinstallationen, Kubectl-Shell-Ausgaben, Dark-Mode-Stile, ListRefs-Kontext-Timeouts und SSRF-Schutz-Dialer-Timeouts. Auch ein Migrationsproblem aus Version 2.43.0 und der fälschliche Hinweis „1 Agent needs upgrading“ in Portainer STS 2.42.0 wurden behoben.
Bekannte Probleme und Hinweise
In asynchronen Edge-Umgebungen kann beim Durchsuchen eines Snapshots ein ungültiges Aktualisierungsdatum angezeigt werden. Die Podman-Unterstützung hat noch Einschränkungen: Das automatische Onboarding-Skript ist nicht kompatibel, und es können keine Podman-Umgebungen per Socket zu einem Docker-basierten Portainer-Server hinzugefügt werden (gilt auch umgekehrt). Derzeit wird nur CentOS 9 mit Podman 5 im Rootful-Modus unterstützt. Veraltete oder entfernte Funktionen gibt es in diesem Update nicht.



